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Der HeiCAD Interview Podcast mit Wissenschaftler*innen der HHU in den Bereichen KI und Data Science

Der HeiCADPodcast

Mit unseren HeiCADPodcasts möchten wir Interesse an den Bereichen Künstliche Intelligenz und Datenwissenschaften wecken und wissenschaftliche Themen für die breite Öffentlichkeit verständlich kommunizieren.

Staffel 1: Inside HeiCAD

Jeden ersten und dritten Mittwoch im Monat

InsideHeiCAD ist ein Podcast aus der Serie “HeiCADPodcasts” - herausgegeben vom Heine Center for Artificial Intelligence and Data Science der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf.

Interviews mit Forscher*innen an der HHU

In Interviews ergründen wir nach und nach die Forschungslandschaft in den Bereichen Künstliche Intelligenz und Datenwissenschaften und verhelfen ihr so zu mehr Sichtbareit.

Interview und Moderation:

Dr. Joana Grah

Hören Sie InsideHeiCAD bequem auf vielen gängigen Podcast-Plattformen:

 

#6: Können neuronale Netzwerke menschliche Gehirne imitieren?

In dieser Folge sprechen wir mit Prof. Dr. Dr. Svenja Caspers. Sie ist die Direktorin des Instituts für Anatomie I am Universitätsklinikum Düsseldorf, Fachärztin für Anatomie, Prodekanin für Lehre und Studienqualität der Medizinischen Fakultät und Leiterin der Arbeitsgruppe Konnektivität am Institut für Neurowissenschaften und Medizin des Forschungszentrums Jülich. Sie erzählt davon, wie sie bereits Deep-Learning-Methoden in ihrer Arbeit nutzt, z.B. in der mikroskopischen Bildverarbeitung im Bereich der anatomischen Forschung sowie für Altersschätzungen in den Neurowissenschaften. Dabei interessiert sie besonders die Quantifizierung der Variabilität im Gehirn und welche protektiven Faktoren da eine Rolle spielen. Für Ärzt*innen bedeuten KI-Methoden vor allem auch eine erhebliche Zeitersparnis.

Es werden viele interessante Fragen beantwortet. Hören wir in Zukunft nur noch auf KI-Algorithmen und brauchen keine Ärzt*innen mehr? Ist eine Grundausbildung in KI und Datenwissenschaften für Mediziner*innen notwendig? Was ist Neuroökonomie, welchen Fragestellungen werden in diesem Forschungsbereich bearbeitet und wo findet sich das Thema Entscheidungsfindung dort wieder? Was würde eigentlich dabei herauskommen, wenn man das menschliche Gehirn vollständig simulieren könnte? Außerdem erzählt Prof. Dr. Dr. Caspers von ihrer Arbeit im Human Brain Project und wie man umgekehrt aus dem Wissen über das Gehirn künstliche neuronale Netzwerke verbessern könnte.

Vorstellung Svenja Caspers, 1:25 Selbstbeschreibung ihres Werdegangs 4:48 Künstliche und menschliche neuronale Netze, 6:55 Künstliche Intelligenz in der Tätigkeit 9:50 Möglichkeiten durch KI 11:30 Gibt es Felder, in denen KI eine Automatisierung unterstützen kann? 13:45 Lehre und Ausbildung zukünftiger Mediziner*innen 15:50 Vernetzung an der Universität 18:10 Themen der neuroökonomischen Seite 20:00 Verbindung zwischen künstlichen und natürlichen neuronalen Netzwerken / Imitation des menschlichen Gehirns 23:10 Im Jahr 2040: Gibt es Ärzt*innen wie wir sie heute kennen noch?

Ein Gespräch mit Prof. Dr. Dr. Svenja Caspers und Dr. Joana Grah

#5: Aus dem Alltag einer Online- und Social-Media-Redakteurin

In der zweiten Folge von InsideHeiCAD goes school reden wir mit Lara Müller von der Stabsstelle Presse und Kommunikation der HHU. Sie kümmert sich um die Online- und Social-Media-Kanäle der HHU und ist somit täglich auf Instagram, Twitter, Facebook, LinkedIn und co. unterwegs.

Frau Müller erzählt von ihrem Arbeitsalltag, vom "Guten-Morgen-HHU-Post" bis zum "Samstags-Post", welche Social-Media-Plattform und welcher Sprachstil für welche Zielgruppe genutzt wird und woher die Informationen für die Posts kommen. (LF)

0:56 Vorstellung Lara Müller 1:06 Wie sieht ihr Arbeitsalltag aus? 1:34 Gibt es sich wiederholende Elemente im Arbeitsablauf? 2:06 Findet die Arbeit nur in der Universität oder auch von unterwegs statt? 2:40 Wird je nach Zweck eine andere Social Media Plattform genutzt? 3:24 Welche Zielgruppen werden über welche Plattformen angesprochen? 4:07 Hat Lara Müller eine Lieblingsplattform? 4:39 Wie wird die Auswahl für Themen getroffen? 5:20 Gibt es auch mehrsprachige Beiträge? 6:00 Ändert sich der Sprachstil innerhalb der Plattformen? 6:49 Woher kommen die Informationen für die Texte? 7:41 Sind mehrere Leute beteiligt?

Ein Gespräch mit Lara Müller und Lilli Frenk

#4: Wie mächtig ist HILBERT?

In der ersten Folge von InsideHeiCAD goes school sprechen wir mit dem Leiter des High Performance Computing (HPC) Dr. Stephan Raub über die Supercomputer an der HHU. Das HPC ist eine Abteilung der HHU, in der es Computercluster gibt, die unglaublich leistungsstark sind. Mit Hilfe dieser Computer können Forschende an der Universität Berechnungen durchführen, bei denen "normale" Computer keine Chance haben. HILBERT macht es möglich.

Herr Raub erzählt uns von den Computern, wer sie wie benutzen darf und wie das Ganze überhaupt funktionieren kann. Außerdem spricht er über seine Erfahrungen mit Computern von früher bis heute und was sich alles verändert hat. Was würde er machen, wenn er den ganzen HPC einmal für sich alleine nutzen könnte? (JM)

1:00 Vorstellung Stephan Raub 1:57 Vorstellung Jannis Meyer 2:13 Aufgaben von Stephan Raub am Rechenzentrum 5:20 Wie sind die Zahlen aktueller Computer? 6:15 Wie benutzt man ein großes Cluster? 9:36 Wie war es die Entwicklung verschiedener Computer mitzuerleben? 10:00 erster Computer 12:00 erster Kontakt mit Großrechnern 14:04 Was könnte man tun, hätte man eine Woche alle Computer für sich?

Ein Gespräch mit Dr. Stephan Raub und Jannis Meyer

#3: Was hat Machine Learning mit Akkuschraubern zu tun?

Diese Woche spricht Dr. Joana Grah mit Prof. Dr. Stefan Harmeling. Er ist Professor für Informatik an der HHU und leitet die Arbeitsgruppe für Machine Learning, deren Schwerpunkthemen Computer Vision, Image Processing, Machine Learning und deren Anwendungen umfasst. In der aktuellen Folge wird es nicht nur um sein Forschungsgebiet Künstliche Intelligenz und Machine Learning gehen, sondern auch um die Relevanz seiner Arbeit einerseits für die Forschungslandschaft der Heinrich-Heine-Universität und andererseit für die Gesellschaft. Darüberhinaus wird über Zukunftsszenarien und Löungen für Forschungsprobleme im Bezug auf KI gesprochen.

Prof. Harmeling erklärt Reinforcement Learning am Beispiel von Atari-Spielen (für jüngere Hörer*innen: das sind Spielekonsolen aus den 80ern). Besonders wertvoll findet er auch die Kooperation mit anderen Wissenschaftsdisziplinen; vor allem, wenn sie interessante Daten haben, die er mit seiner Werkzeugkiste an Methoden analysieren kann. Zum Beispiel lernen wir, wie Informatiker*innen mit Tools der Künstlichen Intelligenz helfen können, wenn Germanist*innen einen Schatz mit alten Handschriften finden, und bisher Unentdecktes sichtbar machen können. Wir erfahren was der Unterschied zwischen überwachtem und unüberwachtem Maschinellen Lernen ist und was das mit dem Sortieren von Karteikarten zu tun hat.

Prof. Harmeling verrät außerdem, wie Studierende vom Schraubenzieher auf den Akkuschrauber umsatteln können (aka KI-Methoden lernen).. Na gut, das spoilern wir sogar, denn es handelt sich natürlich um seine Vorlesung KI für alle, die in der Mediathek verfügbar ist. Bleibt noch die spannende Frage, ob es im Jahr 2050 Generelle Künstliche Intelligenzen geben wird...

00:51 zur Person Prof. Dr. Stefan Harmeling; 01:54 sein Forschungsgebiet in den Bereichen Künstliche Intelligenz und Machine Learning; 04:32 was wird innerhalb des Machine Learnings genau untersucht und welche Verbindungen gibt es zum Deep Learning; 05:35 reinforcement learning; 08:06 Was findet Herr Harmeling am spannendsten an seiner Arbeit; 09:35 Anwendungen und Interdisziplinarität: In welchen Forschungensgebieten speziell an der HHU gibt es Überschneidungen mit seiner Arbeit; 14:59 Begriffsklärung: überwachtes und unüberwachtes Lernen; 18:23 Bilder und Daten in der Medizin; 21:35 Welche Aspekte seiner Forschung haben für ihn persönlich die höchste gesellschaftliche Relevanz; 23:30 Thema Lehre: KI für alle: Sollte jeder/jede sich mit KI beschäftigen; 26:19 Welche Lösungen für Forschungsprobleme der künstlichen Intelligenz sind in der Zukunft wünschenswert; 30: 07 Wir schreiben das Jahr 2050: Gibt es bereits starke KI und wenn ja wie ist sie in den Alltag der Menschen integriert

Ein Gespräch mit Prof. Dr. Stefan Harmeling und Dr. Joana Grah

Weitere Informationen:

https://www.cs.hhu.de/lehrstuehle-und-arbeitsgruppen/machine-learning/unser-team/team/harmeling

#2: Über die Gensequenzierung von SARS-CoV-2 in und um Düsseldorf

Dieses Mal haben wir zwei Gäste: Prof. Dr. Alexander Dilthey ist Professor für Genomische Mikrobiologie und Immunität am Institut für Medizinische Mikrobiologie und Krankenhaushygiene der HHU und Dr. Torsten Houwaart ist Post-Doc in Professor Diltheys neu gegründeter Arbeitsgruppe. Die beiden erzählen von ihrer spannenden und brandaktuellen Arbeit an der Genomsequenzierung des Coronavirus. Sie können Infektionsketten im Raum Düsseldorf nachvollziehen und visualisieren aktuelle Cluster auf dem SARS-CoV-2 Genomics Dashboard Düsseldorf. Dort kann man außerdem herausfinden welche Varianten gerade in Düsseldorf zirkulieren.

Wir erfahren, dass das Coronavirus durch Sequenzierung entdeckt wurde, wie Sequenzierung wiederum genutzt werden kann um Super-Spreading-Events und Infektionscluster zu identifizieren und wie man diese sinnvoll visualisiert. All das sind wertvolle Informationen für Gesundheitsämter um in zukünftigen Pandemien besser vorbereitet zu sein und schneller agieren zu können.

Professor Dilthey und Dr. Houwaart erläutern warum es wichtig ist in ihrem iterativen Prozess immer wieder Feedback einzuholen, an welcher Stelle bei ihnen schon KI-Technologien zum Einsatz kommen und warum sie der Spieleindustrie sehr dankbar sind.

1:47 Werdegang und Arbeitsgruppe 4:29 Aktuelle Genomsequenzierungsstudie 6:34 Gründe für die virale Sequenzierung 11:42 Idee für das Projekt https://covgen.hhu.de 15:35 Visualisierung des Clusters 20:36 Was bedeutet das Dashboard für die Pandemie? 24:00 Stellenwert der Genomik 26:44 Einsatz von Methoden der Künstlichen Intelligenz 29:30 Zusammenarbeit mit Arbeitsgruppen 30:47 Zukunftsszenario Coronavirus

Ein Gespräch mit Prof. Dr. Alexander Dilthey, Dr. Torsten Houwaart und Dr. Joana Grah

#1: Das HeiCAD - wie alles begann...

In unserer Auftaktfolge möchten wir uns zunächst gerne selbst vorstellen. Wir sprechen mit Dr. Saskia Reither, der wissenschaftlichen Geschäftsführerin des HeiCAD, über unsere Entstehungsgeschichte als zentrale wissenschaftliche Einrichtung der HHU, die alle Fakultäten zusammenbringt und Forscher*innen miteinander vernetzt. In Zukunft wird KI die Forschung und Lehre an Universitäten grundlegend verändern. Daher möchte das HeiCAD eine auf die Bedürfnisse der Wissenschaftler*innen an der HHU zugeschnittene Weiterbildung in KI und Datenwissenschaften anbieten.

Dr. Saskia Reither erklärt welche Vernetzungsmöglichkeiten es gibt, wie das HeiCAD "KI für alle" zugänglich machen möchte und was man tun muss um Mitglied im HeiCAD zu werden. Außerdem erläutert sie warum die Manchot Forschungsgruppe "Entscheidungsfindung mit Hilfe von Methoden der Künstlichen Intelligenz" als Inkubator dient und an welchen spannenden Projekten in den Anwendungsgebieten Gesundheit, Wirtschaft und Politik geforscht wird, unterstützt durch KI-Methoden aus der Informatik sowie Kompetenzen aus der Rechtswissenschaft und der Philosophie.

Zudem lernen wir warum das Thema Wissenschaftskommunikation ernster genommen werden sollte und was der Unterschied zwischen starker und schwacher KI ist.

1:27 Gründung HeiCAD 3:22 Was heißt KI-Forschung an der HHU? 6:00 Was ist das Besondere am HeiCAD als Plattform? 8:47 Wie macht das HeiCAD KI für alle möglich? 9:47 Kann jede*r Mitglied des HeiCAD werden? 12:47 Wie ist die Manchot-Forschungsgruppe mit dem HeiCAD verknüpft? 15:21 Konkrete Anwendungsprojekte der Forschungsgruppe 19:30 Wissenschaftskommunikation des HeiCAD 24:26 Zukunftspläne für das HeiCAD

Ein Gespräch mit Dr. Saskia Reither und Dr. Joana Grah

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