Zum Inhalt springenMaike BehrendtMarkus BrenneisProf. Dr. Stefan ConradDr. Katharina GerlOle KelmProf. Dr. Frank MarcinkoswkiProf. Dr. Martin MauveDr. Florian MeißnerJun. Prof. Dr. Marc ZiegeleBeteiligte ForschendeProf. Dr. Stefan HarmelingProf. Dr. Stefan MarschallProf. Dr. Gerhard VoweLeitungUse Case PolitikTim Neumann

Use Case Politik

Unterstützung politischer Entscheidungen durch Künstliche Intelligenz: Entwicklung von Instrumenten und Analyse der Wirkungen (UPEKI)

Es ist nur noch eine Frage der Zeit, bis politische Entscheidungsprozesse von Instrumenten oder Assistenten auf Basis von Künstlicher Intelligenz (KI) in ähnlicher Weise beeinflusst werden, wie das für wirtschaftliche Entscheidungen bereits heute der Fall ist. Dies birgt sicherlich große Risiken, aber auch Chancen: Denn KI-Instrumente können helfen, politische Informationen besser aufzubereiten, politische Diskussionen besser zu strukturieren, unterschiedliche Standpunkte deutlicher zu konturieren und auf diesem Wege die Akzeptanz von politischen Entscheidungen zu erhöhen. Bis dahin ist es noch ein weiter Weg.

Das Use Case 3 der Manchot-Forschungsgruppe möchte einen Schritt auf diesem Weg gehen und setzt dafür an mehreren Punkten an: an den Entscheidungsprozessen, an den Instrumenten und an den Wirkungen. Im Team arbeiten Forscherinnen und Forscher aus der Informatik, der Kommunikationswissenschaft und der Politikwissenschaft zusammen. Ziele sind (1) auszuloten, wie politische Entscheidungen von Menschen und von Organisationen durch KI-Instrumente unterstützt werden können und (2) experimentell zu untersuchen, welche Wirkungen diese Instrumente auf die Inhalte, die Prozesse und die Akzeptanz politischer Entscheidungen haben. 

Leitung

Professor für Machine Learning am Institut für Informatik| Mathematisch-Naturwissenschaftliche Fakultät | Mitglied im Use Case Politik und Gesundheit

Stefan Harmeling ist Professor für Maschinelles Lernen an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf. Zuvor war er als leitender Wissenschaftler am Max-Planck-Institut für Intelligente Systeme tätig. Er hat Mathematik, Logik und Informatik an der Universität Münster, der Stanford University und der Universität Potsdam studiert.

Seine Interessen umfassen Maschinelles Lernen, Bildverarbeitung und kausale Inferenz.

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Professor für Politikwissenschaft und Prorektor für Internationales und Wissenschaftskommunikation| Mitglied im Use Case Politik

Stefan Marschall leitet seit 2010 den Lehrstuhl Politikwissenschaft II mit dem Schwerpunkt „Politisches System Deutschlands“ am Institut für Sozialwissenschaften. Seit März 2019 ist er zusätzlich Prorektor für Internationales und Wissenschaftskommunikation. In seiner Forschung beschäftigt er sich unter anderem mit dem Wandel von Demokratie, politischer Beteiligung und Öffentlichkeit in Folge von Digitalisierungsprozessen. Stefan Marschall ist Vorstandsmitglied des Düsseldorfer Instituts für Internet und Demokratie sowie Mitglied des NRW-Forschungskollegs „Online-Partizipation“.  Darüber hinaus fungiert er als Organisator des Research Network „Voting Advice Applications“ des European Consortium for Political Research und leitet die Wahl-O-Mat-Forschung an der Universität Düsseldorf.

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Seniorprofessor für Kommunikationswissenschaft am Institut für Sozialwissenschaften | Philosophische-Fakultät | Gesamtkoordinator im Use Case Politik

Gerhard Vowe steht mit einem Fuß im Rhein und mit dem anderen in der Spree. Am Niederrhein ist er 1953 geboren, an der Oberspree hat er studiert und lange gelebt. Er ist Hochschullehrer mit Leib und Seele, und das seit 2004 an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, nun als Seniorprofessor für Kommunikationswissenschaft. Er beschäftigt sich mit politischer Kommunikation, also mit Journalismus, Öffentlichkeitsarbeit und Wahlkämpfen. Besonders interessiert ihn, wie sich politische Kommunikation durch das Internet verändert. Er ist Sprecher einer Forschergruppe der DFG zu diesem Thema.

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Beteiligte Forschende

Wissenschaftliche Hilfskraft an der Professur für Machine Learning | Institut für Informatik | Mathematisch-Naturwissenschaftliche Fakultät | Assoziiertes Mitglied im Use Case Politik

Seit 2015 Studium in Informatik an der Heinrich-Heine-Universität in Düsseldorf. Vorher (2015) Bachelorabschluss in Wirtschaftsinformatik an der Universität zu Köln. Seit 2017 wissenschaftliche Hilfskraft am Lehrstuhl für Machine Learning. Übungsleiterin unter anderem für Machine Learning und Deep Learning.

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Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Professur für Rechnernetze am Institut für Informatik | Mathematisch-Naturwissenschaftliche Fakultät | Assoziiertes Mitglied im Use Case Politik

2013 begann Markus Brenneis sein Informatik-Studium an der Heinrich-Heine-Universität. Während seines Masters legte er einen thematischen Schwerpunkt auf maschinelles Lernen und Natural Language Processing und schloss den Master Ende 2018 mit seiner Arbeit zur automatisierten Verschlagwortung von Textbeiträgen in Online-Partizipationsverfahren ab. Seit Januar 2019 ist er als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Rechnernetze und Kommunikationssysteme, geführt von Prof. Dr. Martin Mauve, tätig. Dabei beschäftigt er sich mit Online-Argumentation, insbesondere mit der Entwicklung und Anwendung von KI-Methoden zur Unterstützung von Diskussionen im Internet.

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Professor für Datenbanken und Informationssysteme am Institut für Informatik| Mathematisch-Naturwissenschaftliche Fakultät | Mitglied in den Use Cases Gesundheit, Wirtschaft und Politik

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Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Düsseldorfer Institut für Internet und Demokratie (DIID) | Mitglied im Use Case Politik

Katharina Gerl ist wissenschaftliche Mitarbeiterin im Use Case Politik und am Düsseldorfer Institut für Internet und Demokratie (DIID). Sie hat Politikwissenschaft in Bremen und Politische Kommunikation an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf studiert und dort 2016 zum Thema Auswirkungen neuer Medien auf Parteien als Organisationen promoviert. Ihr Forschungsschwerpunkte liegt im Bereich digitaler Innovationen in Politik, politischer Partizipation und Kommunikation.

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Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Professur für Kommunikations- und Medienwissenschaft am Institut für Sozialwissenschaften | Philosophische-Fakultät | Mitglied im Use Case Politik

Zwischen 2010 und 2013 Bachelorstudium der Politik- und Kommunikationswissenschaft an der Universität Greifswald. Abschluss des Masterstudiums „Politische Kommunikation“ im Jahr 2016 an der HHU. Seit 2015 Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Abteilung für Kommunikations- und Medienswissenschaft der HHU. Wissenschaftlicher Mitarbeiter der von der DFG-geförderten Forschergruppe „Politische Kommunikation in der Online-Welt“ (2015-2018) und des vom BMBF geförderten Projektes „Flucht als Krise“ (2017-2020).

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Professor für Kommunikations- und Medienwissenschaft am Institut für Sozialwissenschaften | Philosophische Fakultät | Assoziiertes Mitglied im Use Case Politik

Frank Marcinkowski studierte Politikwissenschaft und Soziologie an der Mercator Universität Duisburg. Nach Promotion (1992) und Habilitation (1998) im Fach Politikwissenschaft vertrat er zunächst eine Professur für Allgemeine Politikwissenschaft an der FernUniversität Hagen (Nachfolge Ulrich von Alemann), bevor er im Jahr 2000 an das Liechtenstein-Institut im Fürstentum Liechtenstein wechselte, um über die Rollen von politischer Kommunikation in der Direkten Demokratie zu forschen. 2003 bis 2006 Professur für Publizistikwissenschaft an der Universität Zürich, 2007 Rückkehr nach Deutschland auf eine Professur für Kommunikationswissenschaft an der Universität Münster (Nachfolge Siegfried J. Schmidt). Seit 2007 Lehrstuhl Kommunikations- und Medienwissenschaft I an der Heinrich-Heine-Universität (Nachfolge Gerhard Vowe). Arbeitsschwerpunkte: Theorie und Empirie der politischen Kommunikation online und offline, Wissenschaftskommunikation, Digitalisierung und ‚Künstliche Intelligenz‘.

E-Mail senden | www.phil-fak.uni-duesseldorf.de/kmw/professur-i-prof-dr-frank-marcinkowski/team/prof-marcinkowski/

Professor für Rechnernetze am Institut für Informatik | Mathematisch-Naturwissenschaftliche Fakultät | Mitglied im Use Case Politik

Prof. Dr. Martin Mauve leitet seit 2003 den Lehrstuhl für Rechnernetze und Kommunikationssysteme. Von 2015-2019 war er Dekan der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf.

Er ist Gründungsdirektor des Heine Centers for Artificial Intelligence and Data Science (HeiCAD) und Sprecher der Manchot Forschungsgruppe „Entscheidungsfindung mit Hilfe von Methoden der Künstlichen Intelligenz“

Seine Forschungsinteressen sind unter anderem sichere und robuste verteilte Systeme, computergestützte Gruppenarbeit und die Realisierung von Partizipation mittels Internettechnologie. Ein besonderer Schwerpunkt liegt dabei auf der hoch skalierbaren Unterstützung von Diskussion und Entscheidungsfindung. Im Rahmen des DIID gilt sein Interesse unter anderem innovativen Konzepten für dialogbasierte Online-Partizipationsverfahren und deren technische Umsetzung in funktionsfähige Systeme.

E-Mail senden | www.cn.hhu.de

Wissenschaftlicher Mitarbeiter | Mitglied im Use Case Politik

Juniorprofessor für Politische Online-Kommunikation am Institut für Sozialwissenschaften| Philosophische Fakultät | Mitglied im Use Case Politik

Marc Ziegele ist seit dem Jahr 2018 Juniorprofessor für politische Online-Kommunikation am Institut für Sozialwissenschaften der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf und gleichzeitig Leiter der vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft NRW geförderten Nachwuchsforschungsgruppe „Deliberative Diskussionen im Social Web“. In seiner Forschung beschäftigt er sich mit Online-Diskussionen und der Frage, wie die Qualität dieser Diskussionen durch (teil-)automatisierte Verfahren der Moderation und Aggregation verbessert werden kann. Darüber hinaus forscht er zu den Dynamiken von Medienvertrauen im digitalen Zeitalter und beschäftigt sich mit der Anwendung von Computational Methods für die Kommunikations- und Medienwissenschaft.

E-Mail senden | www.phil-fak.uni-duesseldorf.de/kmw/juniorprofessur-fuer-politische-online-kommunikation/

Verantwortlichkeit: Redaktion HeiCAD