Wie lernt eine Künstliche Intelligenz? Wie erkennt sie Zusammenhänge – und wie entstehen eigentlich die Antworten eines Sprachmodells? Bei der Nacht der Wissenschaft am 11. September 2026 lud das Heine Center for Artificial Intelligence and Data Science (HeiCAD) Besucher*innen dazu ein, diesen Fragen spielerisch auf den Grund zu gehen.
Unter dem Titel „Wie funktioniert KI – Spielen, Verstehen, Staunen“ konnten Kinder und Erwachsene an vier verschiedenen Mitmach-Spielen grundlegende Prinzipien Künstlicher Intelligenz selbst ausprobieren. Ziel war es, verständlich und ohne technische Vorkenntnisse zu zeigen, wie KI-Systeme lernen, Aufgaben lösen oder Texte erzeugen – und wo ihre Grenzen liegen.
Das Angebot stieß auf große Resonanz: Von Beginn an herrschte reger Betrieb am HeiCAD-Stand im Haus der Universität – und auch bis spät in den Abend kamen zahlreiche Besucher*innen. Besonders viele Kinder nutzten die Gelegenheit, die vier Stationen auszuprobieren, Fragen zu stellen und sich Schritt für Schritt mit der Funktionsweise von KI auseinanderzusetzen.
Dabei zeigte sich: Das Interesse geht weit über die reine Nutzung von ChatGPT & Co. hinaus. Viele Besucher*innen wollten vor allem verstehen, was hinter den Anwendungen steckt und wie KI tatsächlich „arbeitet“. Die Spiele boten dafür einen niedrigschwelligen Einstieg und zugleich zahlreiche Anlässe für Gespräche über die Möglichkeiten und Grenzen aktueller KI-Systeme.
Die Nacht der Wissenschaft brachte 2026 unter dem Motto „Forschung zum Anfassen“ mehr als 60 Beiträge aus unterschiedlichen Forschungsfeldern in die Düsseldorfer Innenstadt. Für das HeiCAD war der Abend damit auch eine Gelegenheit, KI-Kompetenz dort zu vermitteln, wo sie beginnt: beim neugierigen Fragen, Ausprobieren und Verstehen.