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KI-Tools

Wenn heute von „KI-Tools“ die Rede ist, sind meist generative Sprachmodelle gemeint. Künstliche Intelligenz umfasst jedoch weit mehr, etwa Bilderkennung, Prognose- oder Empfehlungssysteme. Generative KI ist der Oberbegriff für Systeme, die neue Inhalte wie Texte, Bilder, Musik oder Videos erzeugen; große Sprachmodelle (LLMs) sind eine Teilgruppe davon, die auf Sprache spezialisiert ist.

Generative Künstliche Intelligenz

Generative Sprachmodelle für Forschung, Lehre und Verwaltung gibt es inzwischen unzählige – doch welches eignet sich wofür? Auf dieser Seite finden sich sorgfältig ausgewählte Übersichten anderer Hochschulen und Einrichtungen, die Werkzeuge nach Tätigkeiten ordnen und einordnen. 
Viele Tools sind datenschutzrechtlich bedenklich: Personenbezogene oder vertrauliche Daten sollten daher nicht eingegeben und Ergebnisse stets kritisch geprüft werden.
Mit KI:Connect stellt die HHU allen Mitarbeitenden und Studierenden einen Zugang zu unterschiedlichen Large-Language-Modellen (LLMs) zur Verfügung. Weitere finden Sie in der folgenden Sammlung: 

Sammlung zu generativen Sprachmodellen

UB Duisburg-Essen – KI-Tools für Literaturrecherche und wissenschaftliches Arbeiten
Ausführliche, laufend gepflegte Sammlung der UB: Recherche- und Schreibtools, jeweils mit Einsatzzweck, Zielgruppe, Fächern, Datenquellen und Kosten beschrieben, ergänzt um fundierte Hinweise zu Grenzen von KI, Datenschutz, Quellenprüfung und Zitieren.

UB Tübingen – Literaturrecherche mit KI
Die Seite erklärt, für welche Fächer und Suchanfragen sich die Tools schon bzw. noch nicht eignen, und enthält eine Überblickstabelle über viele weitere KI-Tools für das wissenschaftliche Arbeiten. Sie unterscheidet zwei Arten von Tools: „Finders“ (Suche per Stichwort oder Frage) und „Connectors“ (Suche ausgehend von einer bereits gefundenen Veröffentlichung). Der vergleichende PDF-Überblick ist CC BY 4.0 lizenziert und auf dem Stand von Mai 2026. Für Geistes- und Sozialwissenschaften besonders nützlich.

UB Bielefeld – Literaturrecherche mit KI-Tools
Ordnet die Tools nach Phasen der Recherche. Sie weist darauf hin, dass die Datenbasis oft intransparent ist, dass die meisten Tools vor allem für Naturwissenschaften und englischsprachige Recherche taugen und dass Connector-Tools sich besonders für die Geisteswissenschaften eignen.

VK:KIWA – Virtuelles Kompetenzzentrum KI und wissenschaftliches Arbeiten
Eine hochschulübergreifende Expert*innen-Initiative mit Sitz an der FH Kiel. Die Liste ist nach Tätigkeiten gegliedert. Die Kategorien sind: Literaturrecherche, Textverstehen, Textproduktion, Textbearbeitung/-korrektur, Feedbacktools, Textklassifizierung und übergreifende Assistenzsysteme. Sie passt damit sehr gut zu Ihrem Gedanken „Tools für bestimmte Tätigkeiten“. Allerdings ist sie eher eine Linkliste ohne ausführliche Bewertung. Bei KI-Detektoren warnt sie ausdrücklich vor hohen Fehlerquoten.

Ithaka S+R – Generative AI Product Tracker
Ein international renommierter, englischsprachiger Tracker von KI-Produkten für Hochschulen. Die UB Tübingen empfiehlt ihn unter ihren Übersichten über KI-Tools für wissenschaftliche Zwecke.